Angesichts der Veröffentlichung der überzogenen Mietpreise für Wohnungen auf dem ehemaligen Paulaner-Gelände kritisiert die Münchner LINKE die zur Schörghuber-Gruppe gehörende Bayerische Hausbau und die Wohnungspolitik der Stadt. DIE LINKE-Stadtratskandidat*in Marina Dietweger hierzu:

„Was sich die Bayerische Hausbau da leistet, ist geradezu obszön: Mietpreise zwischen 20 und 28 Euro pro Quadratmeter – fast 10 Euro mehr als die ortsübliche Vergleichsmiete. Kein normal verdienender Mensch kann sich solche Mieten noch leisten. Von Mieten im marktüblichen Bereich, wie die Bayerische Hausbau behauptet, kann keine Rede sein. Auch der Verweis auf die hohen Bodenpreise hilft nicht – schließlich gehört Schörghuber das Gelände nicht erst seit gestern. Schörghuber kriegt den Hals einfach nicht voll.

Die Wohnungen auf dem Paulaner-Gelände sind aber nur ein Beispiel dafür, wie in München Spekulationsobjekte statt bezahlbarer Wohnungen geschaffen werden. Hier ist auch die Stadt gefragt: Die Sozialgerechte Bodennutzung (SoBoN) muss endlich verschärft werden, um Investoren wie Schörghuber das Handwerk zu legen. Es kann nicht sein, dass die Stadt solche Wucherpreise noch mit geförderten Wohnungen unterstützt.“