Unsere acht vorderen Plätze: Rafael Pietsch (8), Stefan Jagel (1), Marina Dietweger (3), Thomas Lechner (4), Rita Braaz (5), Marina Mayer (7), Christian Schwarzenberger (6), Brigitte Wolf (2). Foto: Georg Wild

Die Münchner LINKE hat am Samstag, den 21. September 2020 ihre insgesamt 80 Plätze umfassende Stadtratsliste für die Kommunalwahl 2020 aufgestellt. Mit 63% der Stimmen setzte sich der Gewerkschaftssekretär und Sprecher des Volksbegehrens Pflegenotstand, Stefan Jagel (35) bei der Wahl des Spitzenkandidaten durch. Mit ihm werden die Stadträtin Brigitte Wolf (56, Platz 2, 81%), die stellvertretende Kreisvorsitzende Marina Dietweger (59, Platz 3, 76%) und der parteilose OB-Kandidat Thomas Lechner (58, Platz 4, 89%) die Stadtratsliste anführen. Mit den ersten vier Plätzen folgte die Partei dem Vorschlag des Kreisvorstandes.

Die LGBTIQ*-Aktivistin und ehemalige Rosa Liste-Spitzenkandidatin Rita Braaz (57, Platz 5, 89%), der Klima- und Mietaktivist Christian Schwarzenberger (31, Platz 6, 80%), die als Gewerkschafterin und in der Antirassismus-Arbeit profilierte Marina Mayer (38, Platz 7, 52%) und der Kandidat des Jugendverbands Rafael Pietsch (19, Platz 8, 80%) ergänzen die vorderen Listenplätze.

Stefan Jagel: „Als Pflegekraft und Gewerkschafter kenne ich die Probleme sehr gut, die die Münchner*innen beschäftigen. Ob Mieten, Umwelt, Verkehr, Pflege und Arbeitsverhältnisse – für 2020 werde ich den Druck aus den Betrieben und von der Straße ins Rathaus tragen. Wir werden München sozialer gestalten.“

Thomas Lechner: „Die Münchner LINKE hat ein schlagkräftiges Team zusammengestellt, das meine Vorstellungen mit mir teilt. Ich freue mich darauf, gemeinsam mit meinen Mitstreiter*innen die Stadtpolitik aufzumischen.“

Nicole Gohlke: „Die Kämpfe um soziale Gerechtigkeit und eine offene Gesellschaft gehören für uns untrennbar zusammen. Wir haben mit unserer Stadtratsliste eine bunte Mischung von Aktivist*innen aus Partei und Zivilgesellschaft aufgestellt. Mit einer breiten Vielfalt an Themen und Ideen stehen sie für eine wirkliche soziale und solidarische Alternative in München.“

Alle Fotos: Georg Wild